Starke Basis | Beitrag
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"Ich bin der Ansicht, dass wir bei den umstrittenen Arbeitsmarktreformen nicht nur ein "Vermittlungsproblem" hatten. Über 20 % der Beschäftigten arbeiten im Niedriglohnsektor. Diese Menschen haben wir enttäuscht."
Johannes Melcher, 13.10.2009, Beitrag melden
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4 Kommentare:
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"Wir haben die Spirale unglaublicher Lohndrückereien, sehr wahrscheinlich sogar ungewollt, in Gang gesetzt. In größeren Betrieben herrscht mittlerweile eine zwei- manchmal sogar eine dreiklassige Lohnstruktur. Neueinstellungen durch Fluktuation werden zu grottenschlechten Entlohnungen vorgenommen. Irgendwann wird das dann als Druckmittel benutzt, um die Lohnstruktur insgesamt abzusenken.
Clement, Schröder und Hartz sind die Namen, die damit in Verbindung gebracht werden. "
Armin Matz, 04.11.2009, Kommentar melden
"Zudem ist es eine grundsätzlich abartige Arbeitsmarktpolitik, mit Menschen zu Handeln, denn nichts anderes tun Zeitarbeitsfirmen. Ich habe selbst mal für eine gearbeitet und weiß, wovon ich spreche."
Lars Kelich, 16.10.2009, Kommentar melden
"Wir haben diesen Niedriglohnsektor massiv gefördert und mit den Arbeitsmarktreformen im großen Stil ausgebaut. Die Betroffenen haben sich von einer SPD-geführten Regierung sicherlich bessere Umstände erhofft. Beispiel: Ein Arbeitnehmer, dessen reguläres Beschäftigungsverhältnis durch Leiharbeiter im Betrieb unter Druck gesetzt wird, schreibt diesen Umstand zu Recht der SPD zu. Der Leiharbeiter ebenfalls, der zwar dieselben Tätigkeiten wie sein Kollege ausführt, aber in aller Regel schlechter bezahlt wird und eine ungewisse Zukunft birgt."
Johannes Melcher, 14.10.2009, Kommentar melden
"In welcher Form haben wir sie enttäuscht? "
Seb, 14.10.2009, Kommentar melden



